Stärken sind eines der best beforschten Themen der Positiven Psychologie. Es gibt viele bestätigte und gegengeprüfte Studien, Erkenntnisse und Übungen aus dem Stärkenbereich. Und trotzdem ist bei weitem noch nicht in allen Köpfen angekommen, was doch so natürlich scheint.

Wer will, findet Wege. Wir nicht will, findet Ausreden.
–Götz Werner, Gründer und Aufsichtsratsmitglied von dm-drogerie Markt

Michael Tomoff - Was Wäre Wenn - Positive Psychologie und Coaching - Infografik StärkenDieses schöne und zur Eigeninitiative anregende Sprichwort schießt so manches „Ja, aber…“ mitten im Fluge ab. Es lässt weiterhin noch einmal nachdenklich werden, ob es nicht doch einen Weg gibt, etwas umzusetzen.

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Der geflügelte (An)Satz „Stärken Sie Ihre Stärken“ ist kein neuer. Viele von Ihnen werden diese Herangehensweise schon seit Jahrzehnten kennen.

Wie viele von Ihnen sehen dieses Motto an Ihrem Arbeitsplatz oder zu Hause allerdings erfüllt, gelebt, gefördert?

Es gibt mittlerweile zahlreiche Unternehmen, in denen Mitarbeiter:innen sich ihre Rolle suchen, formen, ausgestalten können.
Sie generieren mit ihren Leidenschaften und Talenten, mit viel Freude und Spaß einen Mehrwert mit ihrer Arbeit. Und dieser Mehrwert ist häufig größer, als das mit manch vordefiniertem Job jemals vollbracht werden könnten (mehr dazu in dem herausragenden und extrem inspirierenden Buch „Reinventing Organizations“ von Frederic Laloux).

Eigenverantwortung durch Stärken

Die Folgen sind gravierend: Eine äußerst hohe Eigenverantwortung bei den Mitarbeiter:innen. Eine extrem ausgeprägte intrinsische Motivation (keine Karotten und keine Peitsche weit und breit). Steile Lernkurven (es gibt überall etwas Neues zu entdecken und eigenverantwortlich zu lernen) und eine hervorragende Nutzung von Talenten und Fähigkeiten.

Das nur einige der zahlreichen Benefits dieser „mutigen“ Unternehmen.

Es scheint, als sei die Nutzung der überragenden Kompetenzen von Mitarbeiter:innen ein durchaus sinngebendes Unterfangen. Und bekommen Excelhasser eben Excelschulungen. Jene, die Harmonie lieben, bekommen Konfliktseminare für mehr Durchsetzungskraft verordnet. Und denen, die (ungewollt) in die nächste Ebene zur Führungskraft aufsteigen möchten, werden Trainings zur Findung ihres optimalen Führungsstils aufgedrückt.

Traurig.
Aber wahr und in vielen Unternehmen seit Jahrzehnten gelebte Praxis.

Fakten über Stärken

Alex Linley und Team (Linley et al., 2010), Marty Seligman und ein Dutzend anderer schufen glücklicherweise bereits haufenweise interessante und äußerst hilfreiche Fakten.

Falls Sie eine Führungskraft sind oder eine Mitarbeiterin, die ihre Führungskraft gerne vom Gegenteil der heute gängigen Führungs- und Unternehmenskultur überzeugen möchte, haben Sie nun Kanonenfutter. Hier sind 15 wissenschaftlich validierte, geprüfte und in vielen Kontexten bestätigte Gründe, warum es sich lohnt, auf die eigenen und die Stärken anderer zu fokussieren.

Mitarbeiter:innen, auf deren Begabungen fokussiert wird,

  1. …sind glücklicher und berichten weniger von Depression und häufiger von höherer Vitalität und guter mentaler Gesundheit (Seligman et al., 2005).
  2. …erleben weniger Stress und ein höheres Level von Positivität (Wood et al., 2011).
  3. …sind bis zu 63,2% leistungsstärker bei der Arbeit (Corporate Leadership Council, 2002) und bleiben länger in ihrem Unternehmen (Stefanyszyn, 2007).
  4. …sind optimistischer, was während und nach stressvollem organisationalem Change (z.B. Personalabbau => positive Organizational Development & Change; „OCD“) mit höherer zukünftiger Erfolgserwartung, besserem Umgang mit Stress, besserer Arbeitsleistung und Zufriedenheit einhergeht (Armstrong‐Stassen & Schlosser, 2008).
  5. …fühlen sich zufriedener mit ihrem Leben, sind dadurch bessere Problem-Löser, zeigen eine höhere Arbeitsleistung sind wiederum stressresistenter und körperlich fitter (Park, Peterson, & Seligman, 2004).
  6. …sind selbstbewusster – sowohl das Wissen über die eigenen Vorzüge als ebenso deren Nutzung zeigen signifikante Effekte auf die Selbstwirksamkeit, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstakzeptanz der Personen (hier Studenten; Hodges & Harter, 2005).
  7. …erfahren schnelleres Lernen – Studien zeigen, dass positive Selbstbeobachtung und Stärkenaufbau insbesondere dann wirksam sind, wenn es um das Lernen neuer, schwieriger Dinge geht (Kirschenbaum et al., 1982).
  8. …sind kreativer und agiler bei der Arbeit und hilft ihnen, sich besser an Veränderung anzupassen, sich kreativer und proaktiver zu engagieren, Details besser wahrzunehmen und härter zu arbeiten (Dubreuil, Forest & Courcy, 2014).
  9. …erfahren mehr Jobzufriedenheit, Freude, Engagement und Sinn bei ihrer Arbeit (Harzer & Ruch, 2012).
  10. …sind engagierter bei der Arbeit und dadurch ebenfalls wieder leistungsstärker und ihrem Unternehmen treuer (Sorenson, 2014).
  11. …zeigen eine schnellere individuelle Selbst-Entwicklung. Der Fokus auf Gebiete, in denen Menschen bereits gut sind zeigt – im Gegensatz zur weitläufigen Annahme, dass der Fokus auf die Verbesserung von Fähigkeiten die größte Rendite gibt – eine schnellere Entwicklung (Sheldon, Kasser, Smith & Share, 2002).
  12. …sind effektiver und erfolgreicher, wenn sie im Rahmen der Führungskräfte- und Teamentwicklung auf Basis ihrer hervorragenden Skills vorgingen (Smedley, 2007).
  13. erreichen mit höherer Wahrscheinlichkeit ihre Ziele (Linley et al., 2010). Sie waren nachher zufriedener, hatten damit ihre psychologischen Bedürfnisse befriedigt und waren in der Folge glücklicher und erfüllter.
  14. …hatten mehr positive Erlebnisse bei der Arbeit und betrachteten ihren Job häufiger als eine Berufung, wenn sie mehr als vier Signatur-Stärken nutzen (siehe VIA; Harzer & Ruch, 2012).
  15. Und last but not least erfahren Führungskräfte, die auf ihre Begabungen fokussieren, eine höhere Teamleistung und größeren Erfolg, wie z.B. weniger Fluktuation, höhere Produktivität, mehr zufriedene Kunden und größere Profitabilität (Harter, Schmidt & Killham, 2003).

Welcher Chef könnte sich bei einer solch erdrückenden Beweislage noch aktiv gegen seinen Erfolg wehren und weiterhin auf Defizite fokussieren…?

Welche Erfahrungen haben Sie schon beim Einsatz Ihrer Stärken gemacht? Oder führen Sie sogar schon stärkenfokussiert?

 Stärken stärken als Teamworkshop

Wenn wir an unsere Kompetenzen glauben und diese gezielt einsetzen, können wir eine erstaunliche Leistungssteigerung und höhere Motivation in unserer Arbeit erleben. Dies sind keine leeren Versprechungen, sondern – we oben schon in ausführlicher Weise gezeigt – wissenschaftliche Erkenntnisse, die belegen, dass Menschen, die ihre Ressourcen aktiv einsetzen, auch mehr Jobzufriedenheit und eine bessere Zusammenarbeit mit ihren Kolleg:innen erleben.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Talente fördern und als Team zusammenarbeiten, um das volle Potenzial jedes und jeder Einzelnen zu entfalten. Durch diesen Ansatz entwickeln wir uns nicht nur zu besseren Problemlöser:innen, sondern erfahren auch weniger Stressempfinden im Arbeitsalltag.

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Stärken stärken als Teamworkshop bietet die perfekte Gelegenheit, um gemeinsam mit Ihren Kolleg:innen diese wertvollen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. In interaktiven Übungen und Diskussionen werden wir gemeinsam herausfinden, wie wir unsere individuellen Kompetenzen erkennen, verfeinern, ausbauen und als Team zum Erfolg führen können.

Durch diese intensive Auseinandersetzung mit Ihren Begabungen werden Sie nicht nur persönlich wachsen, sondern auch als Team enger zusammenrücken und Ihre Ziele effektiver erreichen.

Kontaktieren Sie uns noch heute über das Kontaktformular, um mehr über den Workshop zu erfahren und sich und Ihr Team auf den Weg zu mehr Erfolg und Zufriedenheit zu bringen.

FAQ zu Stärken und ihrem Einsatz

1. Wie sind „Stärken“ definiert?

Martin Seligman und Christopher Peterson definieren Stärken in ihrem einflussreichen Werk „Character Strengths and Virtues: A Handbook and Classification“ als „moralische Tugenden, die konsistent in verschiedenen Situationen zum Ausdruck kommen und zur persönlichen Erfüllung beitragen„. Sie identifizieren 24 Charakterstärken, die sie in sechs Tugendkategorien einteilen: Weisheit und Wissen, Mut, Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung und Transzendenz. Diese Stärken gelten als universell über verschiedene Kulturen hinweg und tragen zur Förderung eines positiven Lebens bei.

Alex Linley definiert persönliche Stärken in seinem Buch „Average to A+: Realising Strengths in Yourself and Others“ als „vorhandene Kapazitäten einer Person für eine konsistente Leistung auf einem bestimmten Niveau der persönlichen oder sozialen Exzellenz“. Er betont, dass Stärken mehr sind als nur Fähigkeiten oder Talente; sie umfassen auch Motivationen und Tiefen der persönlichen Investition, die dazu führen, dass Individuen in bestimmten Bereichen oder Aktivitäten glänzen und Erfüllung finden.

2. Wie präsentiere ich Stärken im Vorstellungsgespräch?

Stärken im Vorstellungsgespräch lassen sich am besten durch konkrete Beispiele aus der Wirtschaft (oder dem Bereich, für den Sie sich empfehlen wollen) präsentieren, die Ihre persönlichen Stärken veranschaulichen. Anstatt einfach zu sagen, dass Sie teamorientiert/ein Teamplayer sind oder Teamfähigkeit besitzen, können Sie zum Beispiel eine Situation beschreiben, in der Sie erfolgreich in einem Team zusammengearbeitet und Ihre fachlichen Stärken bewusst eingesetzt haben, um ein bestimmtes Projekt zu bewältigen.

Welchen Anteil hatten Sie daran? Warum ist es Ihnen leicht gefallen? Auf diese Weise können Sie zeigen, dass Sie Ihre Stärken in der Praxis unter Beweis gestellt haben.

Es ist auch wichtig, Ihre Stärken so zu präsentieren, dass sie für die Stelle relevant sind, für die Sie sich bewerben. Wenn die Stelle beispielsweise viel Kundenkontakt erfordert, können Sie Ihre Kommunikationsfähigkeiten und Ihre Fähigkeit, auf Kundenbedürfnisse einzugehen, hervorheben. Sehen Sie von Standardantworten für Stärken und Schwächen ab – die langweilen nur und jede/r Personaler:in hat bestimmte Antworten schon tausendfach gehört. Machen Sie’s persönlich, dann bleibt’s auch interessant!

Letztlich ist es wichtig, authentisch zu sein und ehrlich über Ihre Stärken zu sprechen. Versuchen Sie, sich nicht zu sehr zu verstellen oder sich als jemand auszugeben, der Sie nicht sind. Zeigen Sie stattdessen, was Sie wirklich auszeichnet und wie Sie und das Unternehmen davon profitieren können.

3. Wie gehe ich mit Schwächen im Bewerbungsgespräch um?

Eigentlich ist dieser Artikel ja über Stärken… 😉 Aber wenn Sie schon fragen… Schwächen im Bewerbungsgespräch können durch eine positive Haltung und die Bereitschaft zur persönlichen Entwicklung hervorgehoben werden, um zu zeigen, wie Sie mit Herausforderungen umgehen. Hier sind einige mögliche Wege, um Schwächen im Bewerbungsgespräch zu präsentieren:

  1. Selbstreflexion: Zeigen Sie, dass Sie sich Ihrer Schwächen bewusst sind und bereits darüber nachgedacht haben, wie Sie daran arbeiten können.
  2. Ehrlichkeit und Offenheit: Seien Sie ehrlich über Ihre Schwächen, aber betonen Sie gleichzeitig, dass Sie bereit sind, daran zu arbeiten.
  3. Beispiele aus der Vergangenheit: Erklären Sie, wie Sie in der Vergangenheit mit Ihren Schwächen umgegangen sind und wie Sie daran gearbeitet haben, sich zu verbessern.
  4. Lernbereitschaft: Betonen Sie, dass Sie bereit sind, sich weiterzuentwickeln und in Bereichen, in denen Sie Schwächen haben, dazuzulernen.

4. Wie identifiziere ich meine persönlichen Stärken?

Stärken finden erfordert Zeit zur Selbstreflexion und eine Selbsteinschätzung, um sich der eigenen Stärken bewusst zu werden. Auch ein Coaching könnte helfen, eine externe Sichtweise auf Ihre Stärken zu bekommen und sich gemeinsam mit einem Profi die Zeit für diese wichtige Aufgabe zu nehmen.

5. Gibt es Stärkentests, die mir helfen können?

Klar! Stärkentests sind großartige Werkzeuge, um eine Stärkenübersicht und Beispiele für persönliche Stärken zu erhalten. Hier sind ein paar schöne Stärkentests, die einen ersten Schritt in Richtung bewusster Erkenntnis bringen können.

6. Sollte ich meine eigenen Stärken in einem Bewerbungsgespräch oder bei meiner Bewerbung hervorheben?

Ja, es ist wichtig, die eigenen Stärken in einem Bewerbungsgespräch zu betonen, da es Ihrem potenziellen Arbeitgeber hilft, Ihr Potenzial zu erkennen.  Es ist wichtig, realistisch und ehrlich über Ihre Stärken zu sprechen und konkrete Beispiele oder Erfahrungen zu nennen, die Ihre Stärken unterstreichen. Durch das Hervorheben Ihrer Stärken können Sie dem Arbeitgeber zeigen, dass Sie für die Position gut geeignet sind und einen Mehrwert für das Unternehmen bringen können.

Es ist auch wichtig, Ihre Stärken in Bezug auf die Anforderungen der Stelle zu präsentieren und zu erklären, wie Ihre Stärken dazu beitragen können, die Aufgaben und Ziele der Position erfolgreich zu bewältigen. Dadurch können Sie Ihre Eignung für die Stelle und Ihr Potenzial, zum Erfolg des Unternehmens beizutragen, deutlich machen.

Darüber hinaus kann das Hervorheben Ihrer Stärken auch dazu beitragen, Selbstbewusstsein und Professionalität zu zeigen, was wiederum einen positiven Eindruck beim Arbeitgeber hinterlassen kann. Es ist jedoch wichtig, nicht arrogant oder überheblich zu wirken, sondern souverän und selbstbewusst zu präsentieren.

7. Wie kann ich meine persönlichen Stärken bestmöglich einsetzen?

Wenn Sie Ihre größte Stärke schon kennen – super! Dann können Sie die bewusst in verschiedenen (Arbeits-)Kontexten einsetzen, um auch die Unterrnehmenskultur aus sich heraus zu formen und zu verbessern.

Im Beruf können Sie Ihre Stärken gezielt in Projekten einbringen, um Ihre Leistung zu steigern und aufzufallen. Sie können auch Kollegen unterstützen und Teams stärken, indem Sie Ihre Stärken in die Zusammenarbeit einbringen. Das erhöht dann nicht nur Ihren Spaß bei der Arbeit, sondern stärkt voraussichtlich auch den Spirit aller.

Im Privaten können Sie Ihre Stärken nutzen, um Ihre Beziehungen zu stärken, z.B. indem Sie Ihre kommunikativen Fähigkeiten einsetzen, um Konflikte zu lösen oder andere zu motivieren.

Literatur

Armstrong‐Stassen, M., & Schlosser, F. (2008). Taking a positive approach to organizational downsizing. Canadian Journal of Administrative Sciences/Revue Canadienne des Sciences de l’Administration, 25(2), 93-106.

Corporate Leadership Council. (2002). Performance management survey. Building the High.

Dubreuil, P., Forest, J., & Courcy, F. (2014). From strengths use to work performance: The role of harmonious passion, subjective vitality, and concentration. The Journal of Positive Psychology, 9(4), 335-349.

Harter, J. K., Schmidt, F. L., & Killham, E. A. (2003). Employee engagement, satisfaction, and business-unit-level outcomes: A meta-analysis. Princeton, NJ: Gallup Organization.

Harzer, C., & Ruch, W. (2012). When the job is a calling: The role of applying one’s signature strengths at work. The Journal of Positive Psychology, 7(5), 362-371.

Hodges, T. D., & Harter, J. K. (2005). A review of the theory and research underlying the StrengthsQuest program for students. educational HORIZONS, 190-201.

Kirschenbaum, D. S., Ordman, A. M., Tomarken, A. J., & Holtzbauer, R. (1982). Effects of differential self-monitoring and level of mastery on sports performance: Brain power bowling. Cognitive therapy and Research, 6(3), 335-341.

Linley, P. A., Nielsen, K. M., Wood, A. M., Gillett, R., & Biswas-Diener, R., (2010). Using signature strengths in pursuit of goals: Effects on goal progress, need satisfaction, and well-being, and implications for coaching psychologists. International Coaching Psychology Review, 5(1), 8-17.

Linley, A., Willars, J., & Biswas-Deiner, R. (2010). The Strengths Book: Be Confident, be Successful and Enjoy Better Relationships by Realising the Best of You. Capp Press.

Park, N., Peterson, C., & Seligman, M. E. (2004). Strengths of character and well-being. Journal of social and Clinical Psychology, 23(5), 603-619.

Seligman, M. E., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive psychology progress: empirical validation of interventions. American psychologist, 60(5), 410.

Sheldon, K. M., Kasser, T., Smith, K., & Share, T. (2002). Personal goals and psychological growth: Testing an intervention to enhance goal-attainment and personality integration. Journal of Personality, 70, 5-31.

Sorenson, S. (2014). How Employees Strengths Make Your Company Stronger. Gallup Business Journal.

Stefanyszyn, K. (2007). Norwich Union changes focus from competencies to strengths, Strategic HR Review,7, 10-11.

Wood, A. M., Linley, P. A., Maltby, J., Kashdan, T. B., & Hurling, R. (2011). Using personal and psychological strengths leads to increases in well-being over time: A longitudinal study and the development of the strengths use questionnaire. Personality and Individual Differences, 50(1), 15-19.