Ein Dankbarkeitsmonat ist ein extrem sicherer Weg, Ihr Wohlbefinden zu steigern. Warum und wie das geschehen sollte, werden die nächsten Zeilen erklären.

Es gibt nichts Gutes außer: man tut es.
–Erich Kästner

Ich bin einer der Menschen, die sich leicht und gerne von positiven, weltverbessernden Ideen einfangen und begeistern lassen. Deshalb wärmt es mir das Herz zu sehen wie einige Menschen auf der Erde andere auf wunderbare Weise verändern. Es lässt mich weiterhin an das Gute im Menschen glauben.

Doch obwohl der Glaube Berge versetzen kann, liegt meiner Meinung nach im anpackenden Weg mehr Erfüllung als im rein gedanklichen, glaubenden. Schließlich ist es ein Unterschied, an eine gute Methode zu glauben oder sie auszuführen und zu schauen, ob sie so gut wie gedacht ist oder eben nicht.

Und Hand auf’s Herz: wo kämen wir hin, wenn jede brillante Idee nur im Kopf bliebe und nicht auch von einigen Verrückten ausprobiert würde?!

In diesem Sinne möchte ich Sie zu einem kleinen Experiment einladen, bei dem ich mir sicher bin, dass es ein glückliches Ende haben wird.
Im wahrsten Sinne des Wortes.

Gehen Sie in Gedanken die Menschen durch, die Ihnen Gutes getan haben.

Haben Sie sich jemals bei diesen Menschen bedankt? Ich meine, so richtig? Mit tiefstem Respekt? Und wenn ja: spräche etwas dagegen, das aus heiterem Himmel noch einmal zu tun und diesen speziellen Moment, der Ihnen so gut getan hat, auf Papier, in eine E-Mail oder eine SMS zu bringen?

Willkommen zum Dankbarkeitsmonat!

Die Pfadfinder-Einstellung

Keine Angst! Die Pfadfinderzeit ist nicht das Thema dieses Artikels. Nichtsdestotrotz hat sie eine Einstellung inne, die ich den Pfadfindern zuschreibe (ohne jemals selbst einer gewesen zu sein): Tue jeden Tag etwas Gutes.

Ich möchte Sie einladen, mit mir und vielen anderen jeden der nächsten 30 Tage jeweils einer Person eine Nachricht voller ehrlicher, aufrichtiger und spezifischer Dankbarkeit zukommen zu lassen.

Vielleicht ist das eine Kollegin, die Ihnen bei einer Aufgabe unter die Arme gegriffen hat.
Ein Kunde, der Ihnen eine Freude bereitet hat.
Ein Freund, der Ihnen in traurigen Zeiten eine Stütze war.
Eine Verkäuferin an einer Kasse, die Ihnen durch ihr immer freundliches Wesen schon Freude bereitet hat.
Ihre Eltern, die hinter Ihnen gestanden und Ihnen Vertrauen geschenkt haben.

Das kann für die gleiche Person sein, das kann jeden Tag eine andere sein, das können sogar Sie selbst sein, dem Sie damit auf diese Art den Tag versüßen.

Wege, einen Dankbarkeitsmonat zu nutzen

  • Senden Sie eine E-Mail an die Person, in der Sie schreiben, was Sie bewegt und dankbar gemacht hat.
  • Schicken Sie eine Postkarte mit ein paar lieben, dankenden Worten.
  • Schreiben Sie einen Dankbarkeitsbrief.
  • Hinterlassen Sie eine Post-It-Notiz.
  • Nutzen Sie Lippenstift und schreiben Sie einen Spiegel oder eine Windschutzscheibe voll.
  • Legen Sie Flaschenpost in die Badewanne, mit einem Brief darin.
  • Für Mehrfamilienhäuser gut geeignet: Hängen Sie einen Brief an einem Bindfaden von ihrem Balkon herab.
  • Schieben Sie einen kleinen Brief unter der Tür Ihres Nachbarn hindurch.
  • Nehmen Sie ein 30-sekündiges Video auf und verschicken Sie es via Whatsapp, iMessage, MMS oder Vimeo (mit Passwort geschützt, damit es persönlich bleibt).
  • Hängen (oder verschicken) Sie einen Türhänger mit einer lieben Botschaft.
  • Schreiben Sie auf, für was Sie sich selbst dankbar sind, getan oder gelassen zu haben.

Welchen Weg Sie auch nutzen – machen Sie diese Übung jeden Tag konsistent für 30 Tage. Und ich garantiere Ihnen – Sie werden positive Erfahrungen machen!

Ich bin gespannt auf Ihre Erlebnisse! Hinterlassen Sie gerne eine Ihrer schönen Erfahrungen als Kommentar. Damit inspirieren und ermutigen Sie auch andere Menschen, es Ihnen gleich zu machen. Und aus dem Glauben wird Tun wird Inspiration!

Foto: Freeimages.com

30-Tage-Experiment: der Dankbarkeitsmonat

von Michael Tomoff Lesezeit: 3 min
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