Die Horrorfilm-Frage

Werkzeug für Teams

Die Horrorfilm-Frage

Ein Londoner Gründer hat Teams gefragt, ob sie Horrorfilme mögen, und daraus abgelesen, wer miteinander kann. Seine Logik steckt in diesem Werkzeug: zwölf schräge Fragen, aus denen eine Landkarte eurer Werte entsteht.

  • 1Jede Person füllt allein aus
  • 2Antworten laufen auf einem Gerät zusammen
  • 3Ihr redet über das, was auseinandergeht

45 Minutenab 3 PersonenHandy reichtnichts wird gespeichert

01

Deine Betriebsanleitung

Fünf Fragen über dich, die deine Kolleg:innen sonst über Monate erraten. Zehn Minuten allein, dann liest du im Raum vor, was du magst. Was du hier schreibst, bleibt auf deinem Gerät und wird nirgends eingesammelt.

02

Zwölf schräge Fragen

Wer direkt nach Werten fragt, bekommt Selbstdarstellung. Wer nach Horrorfilmen fragt, bekommt eine Antwort, die niemand taktisch geben kann, weil keine Person ahnt, worauf die Frage zielt.

Jede Frage hat drei Teile. Deine eigene Antwort. Die Antwort, die du dir von Menschen wünschst, mit denen du eng zusammenarbeitest. Und wie wichtig dir das ist. Antworte zügig, das erste Gefühl trägt hier weiter als die zweite Überlegung.

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03

Weitergeben

Deine 36 Antworten passen in einen kurzen Link. Schick ihn an die Person, die moderiert, dann taucht dein Name dort in der Auswertung auf. Wenn das Netz streikt, sagst du stattdessen die zehn Zeichen durch.

Dein Resonanz-Code

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Der Code entsteht, sobald alle zwölf Fragen vollständig beantwortet sind.

Kleingedrucktes

Die fünf Fragen der Betriebsanleitung und die fünf Spielregel-Fragen stammen aus Liz Fosslien und Mollie West Duffy, No Hard Feelings. Emotions at Work and How They Help Us Succeed, Portfolio, New York 2019, Seite 118.

Die Zitate und Angaben zu Saberr stammen aus dem Interview Shared values predict startup success? bei 80,000 Hours vom Mai 2014 sowie aus archivierten Fassungen von saberr.com aus den Jahren 2013 bis 2016. Das Werte-Modell nach Shalom H. Schwartz liegt in der Theory of Basic Human Values vor.

Alle Eingaben bleiben im Browser des jeweiligen Geräts. Der Resonanz-Code enthält ausschließlich die 36 Antworten aus Abschnitt 02, keinen Namen und keinen Freitext.

Zusammengestellt von Michael Tomoff. Wer das Werkzeug in einem eigenen Workshop einsetzen will, nimmt es gern mit.