Was Wäre Wenn - Positive Psychologie und Coaching - Michael Tomoff - Connect Verbundenheit

Connect – 3 Beispiele für starke Verbundenheit

Manchmal scheint es unmöglich, Verbindung zu anderen aufzunehmen, um Verbundenheit herzustellen. In diesem Artikel mache ich Ihnen Mut, Ihren Allerwertesten trotzdem hoch zu kriegen und das wunderbare Gefühl der Verbundenheit zu empfangen und zu verschenken – ganz praktisch und ganz konkret.

Und am Ende des Artikels gibt es noch einen wertvollen praktischen Hinweis, der Ihnen die Arbeit erleichtern wird, in Verbindung mit anderen zu kommen, um Verbundenheit zu spüren und mit in Ihren Alltag zu nehmen!

1. keine Verbundenheit – von depressiven Phasen und anderen Hindernissen

Es war einmal eine Freundin, die sich nicht traute, ihre weniger lustigen Lebensphasen mit ihren engsten Vertrauten zu teilen. Scham, Schuld oder auch die Angst vor Zurückweisung mögen ihre Zurückhaltung angetrieben haben, die Stille über ihre tristen Themen beständig gemacht haben.

Sie funktionierte am Tag, wie sie es musste. Niemand sah ihr an, in welcher Stimmung sie sich innerlich befand, weil ihr Äußeres sich so zeigte, wie erwartet wurde: Lächeln, Mund abputzen und weiter im Takt. Gefühle zeigen? Auf keinen Fall! Transparent machen, was los war? Unmöglich!

Sie wusste, dass genau die Dinge ihr aus diesen tiefen Phasen heraushelfen würden, die sie gerade mied: das Öffnen gegenüber anderen (Profis oder auch guten Freunden), das sich-verletzlich-Zeigen, das sich-fallen-Lassen in die Hände derer, die die Kraft hatten, die sie gerade nicht mehr aufbringen konnte.

„Wir müssen nicht alles alleine machen. Wir waren nie dazu bestimmt.”
–Brené Brown

Am Ende hatte die Geschichte ein schönes Ende: Die Freundin öffnete sich nicht nur den engsten Vertrauten, sondern auch einer Therapeutin. Sie formulierte ihre Scham und spuckte ihr damit ins Gesicht. Die Last ihrer Lebenssituation wurde auf mehrere Schultern verteilt, sie erhielt Verständnis, Unterstützung und merkte, dass viele ihrer im Kopf befindlichen Geschichten über Schwäche, Unzulänglichkeiten und Wertlosigkeit nicht zutrafen.

Fazit: Andere Menschen machen einen Unterschied und insbesondere in depressiven Zeiten und Phasen ist es so schwer wie wertvoll, sich anderen zu öffnen und mitzuteilen. Die Positive Psychologie hat zahlreiche Beispiele und Studien dazu hervorgebracht, wie wichtig der Kontakt und die Verbundenheit zu anderen Menschen für unser Wohlbefinden sind.

Jeder von uns weiß aber auch ohne die Wissenschaft, wie gut es tut, sich verstanden, gesehen und geborgen zu fühlen. Und jeder von uns weiß eigentlich auch, dass es anderen genauso geht wie uns selbst. Nur fällt uns das im Moment des Niedergeschlagenseins nicht ein, denn wir haben häufig einen Gefährten an Bord, der uns diesen klaren Gedanken verschleiert.

Was Wäre Wenn - Positive Psychologie und Coaching - Michael Tomoff - Connect Verbundenheit

2. Verbundenheit – trotz inneren Kritikers

Wir alle kennen diese ständigen Begleiter: die Stimme im Hinterkopf, das Teufelchen auf der Schulter, der innere Kritiker als Micromanager inmitten unserer Gedanken. Insbesondere in stressvollen, unausgeglichenen Zeiten gehen wir mit uns selber härter um, als wir das mit jedem unserer Freunde tun würden.

Dann fällt es uns häufig schwer, um Hilfe zu bitten oder uns verletzlich zu zeigen.

Manchmal ist es der Beginn einer wunderbaren Reise, jemandem die eigene Hand entgegen zu strecken. Und in anderen Zeiten ist dieser Beginn der, einem anderen zu erlauben, die eigene Hand zu ergreifen – so schwer es auch fällt, diese Hilfe anzunehmen.

Der innere Kritiker ist solch ein Genosse. Er verpackt die Dinge, die er für Sie als wichtig erachtet und die möglicherweise auch Bedürfnisse von Ihnen darstellen, häufig in harsche Worte. Die sind unmöglich zu durchdringen, wenn Sie nicht genau hinschauen und hinterfragen, was das Gute an diesem ungehobelten Kritiker-Verhalten ist.

Dann versuchen wir den Leistungs-Hahn aufzudrehen, besser zu sein, uns zu optimieren und dem Perfekt noch ein Stückchen näher zu kommen. Verbundenheit erlangen wir dadurch leider selten.

„Weil wahre Zugehörigkeit nur dann entsteht, wenn wir der Welt unser authentisches, unvollkommenes Selbst präsentieren, kann unser Zugehörigkeitsgefühl niemals größer sein als unser Grad der Selbstakzeptanz.” –Brené Brown

Fazit: Wie Sie sich Ihren Inneren Kritiker zum Freund machen, dürfte bekannt sein. Selbstreflexion und eine innere Leichtigkeit helfen dabei immens. Und Fünfe gerade sein zu lassen, kann auch Ihre innere Kritikerin lernen. Denn von alleine kommt das nicht. Dafür sind wir Menschen – und demnach wahrscheinlich auch Sie – viel zu risikoavers…!

3. Verbundenheit – eine Reise ohne Risiko?

In unseren Connect-Workshops zeigen meine bezaubernde Kollegin und Partnerin in Crime Gina Schöler und ich jedes Mal von Neuem, wie befreiend es sein kann, das Risiko der Abweisung oder Scham einzugehen, um das Geschenk des Mitfühlens und Mitfreuens zu empfangen.

Durch einen Tag hindurch erzählen wir von eigenen Fehlern, unangenehmen Erlebnissen und Dingen, die eben ganz anders abliefen, als wir uns das vorgestellt hatten.

 

Natürlich war es nicht immer so einfach, vor einer neugierigen Schar von Menschen von solchen Erlebnissen zu berichten. Aber die Erfahrung (und ebenfalls die Forschung) hat uns gezeigt, dass das Teilen unserer vermeintlich “negativen” Situationen immer auch etwas Gutes hatte und am Ende des Tages zu einer starken Verbundenheit innerhalb der gesamten Teilnehmergruppe führte.

Und mit diesem Ergebnis gehen wir jedes Mal lockerer in die Öffentlichkeit und berichten menschlich und verletzlich auch von unseren eigenen Unzulänglichkeiten und Schwächen. Und das kann sehr inspirierend und ermutigend sein – munkelt die Zuhörerschaft…

Fazit: Ganz ohne Risiko ist es nie, sich zu öffnen. Es wird immer Menschen geben, die nicht annehmen können oder wollen, was man zu sagen hat. Dann liegt das aber nicht an Ihnen, der Sie sich geöffnet und mitgeteilt haben, sondern erst einmal bei Ihrem Zuhörer, der noch nicht annehmen kann, was Sie zu teilen haben.

Das ändert aber nichts daran, dass Sie sich rausgetraut haben in die Arena des Lebens und einen Schritt in die Richtung gemacht haben, die zu mehr Menschlichkeit, mehr Gemeinschaftsgefühl, mehr Empathie und mehr Verbundenheit führen wird.

Welcher Workshop genau?

Verbundenheit als Workshop: Connect

Weil wir wissen, wie schwer es in einer auf Leistung und Individualismus getrimmten westlichen Gesellschaft ist, weiche und lebenswichtige Faktoren wie Verbundenheit zu kultivieren, haben Gina und ich einen Workshop kreiert. Connect macht es einfach, zu erleben, was wir meinen, wenn wir von Verbundenheit sprechen. Und er tut es auf eine sehr authentische, farbenfrohe und humorvolle Art und Weise, die trotzdem dazu anregt, sich Gedanken über das eigene Leben zu machen.

Was die bisherigen Teilnehmer*innen betrifft, gibt es hier dazu ganz tolle Kommentare und Zitate.

Was mich betrifft: Ich möchte das, was wir bisher in den Workshops erlebt haben und auch Verbundenheit generell als die Energie definieren, die zwischen uns Menschen existiert, wenn wir uns gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen. Denn wenn wir ohne Urteil geben und empfangen können und aus unseren Beziehung untereinander Nahrung und Kraft schöpfen können, dann sind wir unser bestes Selbst – und damit ein großer Schatz für diese Welt.

Verbundenheit in der Praxis

Verbundenheit: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Wenn Ihnen fehlende Verbundenheit, Spaß, Leichtigkeit oder Inspiration ein Dorn im Auge sind und Sie sich gerne - auch unter belastenden Corona-Bedingungen - für mehr von diesen fehlenden Dinge entscheiden möchten, schauen sie gerne bei uns vorbei! Wir freuen uns darauf, auch Sie inspiriert und voller neuer frischer Ideen nach unserem Workshop wieder nach Hause zu schicken!

Jetzt Platz sichern!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.