Das Leben, das Ihnen nicht zur Verfügung stünde, würden Sie zu allem Ja sagen, zu dem Sie ein gesundes Nein aufbringen könnten. Aber Sie haben das Recht, Nein zu sagen. Zu allem, was Sie schmerzt. Zu Standards, die Ihnen lange nicht mehr dienen. Zu Menschen, die Sie Ihrer wertvollen Energie und Kreativität berauben. Zu Glaubenssätzen, die nicht die Person widerspiegeln, die Sie wirklich sind.Ein gut platziertes Nein kann Ihnen nicht nur Zeit und Ärger ersparen, sondern sogar Ihr Leben retten! (tweet)
10 Dinge, zu denen Sie ab sofort NEIN sagen sollten
Jedes Nein ist ein Schritt zu Ihrem Leben. Jedes Nein kann Kräfte lostreten, die es Ihnen erleichtern, sich für weitere Neins zu entscheiden und sie auszusprechen. Deswegen sind hier zehn Vorschläge, die Ihnen Lust machen sollen, sich dagegen zu entscheiden. Alle diese Möglichkeiten sind Wege zum Wachstum. Und ohne zu lernen, ein klares Nein auszusprechen, wird ein ehrliches Ja zu sich selbst immer schwierig bleiben.1. Nein zu sozialem Druck
Noch als Kinder bekamen wir beigebracht, höflich und nett zu sein und zu den falschen Momenten Ja zu sagen. Das Ergebnis aus dieser Erziehung setzt uns heute von Kollegen, Institutionen, Vorgesetzten, Freunden und ebenso Familienmitgliedern unter Druck. Denn sie alle wollen ihre Bedürfnisse befriedigt sehen. Hier eine einfache Idee, die Sie bereits Ihren Kindern mit dem ABC mitgeben können: das ABC des Nein-Sagens: A wie anerkennen, in was Sie Ihr Gegenüber hineindrücken möchte. B wie begrenzen, was leichter ist, je eher Sie es tun („Ich2. Nein zu negativem Geplapper
Manchmal tut es gut, sich über etwas auszulassen. Dann und wann bleiben wir aber in diesem negativen Gerede hängen, so dass es fast zu einem Live-Kommentar unseres Lebens wird. Ungefähr wie der Nachrichtensprecher, der nur noch die schlechten News ansagt, weil sie publikumswirksamer sind. „Wie konnte sie mir das nur antun?!“ „Der sieht aus wie ein Vollidiot! Alleine diese Hose…!“ „Wie unfähig kann man denn als Chef nur sein!?“ „Wie soll ich heute nur meinen Job überleben…?“ Häufig ist es einfacher, andere und sich selbst auf diese negative Art zu behandeln. Wann immer Sie sich dabei erwischen, wechseln Sie Ihr Bändchen und sagen Sie Nein dazu.3. Nein zu Menschen, die nicht gut für Sie sind
Sie werden nie Ihr eigenes, kreatives Talent finden, indem Sie Ja zu den Menschen sagen, die Sie Ihrer Energie berauben und Sie mit Beziehungen bestücken, die ins Nirgendwo führen. Menschen, die Sie anlügen, betrügen, Sie zu kontrollieren versuchen, Sie unterdrücken oder Ihre Stärken nicht kennen und fördern wollen – sagen Sie Nein zu diesen Menschen. Hier gibt es keine Grauzone… Ach ja… was oft schwer fällt: Alte Freundschaften loszulassen, die „damals“ einmal schön waren, Sinn verschafften, Glück versprachen. All zu oft bewegen sich aber beide Teile einer Freundschaft im Leben weiter, gehen verschiedenen Interessen nach und bewegen sich auseinander. Auch dort lohnt es nachzuschauen, ob ein „Nein, das war einmal“ ein Ballastabwerfen sein kann. Nur Mut!4. Nein zu Eifersucht und Neid
Eifersucht und Neid sind unvermeidlich. Insofern nehmen Sie sie als das, was sie sind: Ein Fluchtplan aus dem Gefängnis. Denn Neid zeigt Ihnen, was in Ihnen vorgeht. Sie handelt nie von der anderen Person. Es gibt eine Million Dinge, auf die Sie neidisch und eifersüchtig sein können. Die eine Sache, für die Sie sich jetzt entscheiden können, ist, sich nicht für das zu schämen, was Sie entdecken, wenn Sie Ihrer Eifersucht auf den Grund gehen. Sagen Sie Nein zu Ihrer Scham und akzeptieren Sie sie. Sie macht Sie zu einem Menschen.5. Nein zur Sklaverei
Nehmen Sie Menschen unter die Lupe, die Nein gesagt haben zur Sklaverei. Menschen, die nicht mehr im Morgengrauen aufwachen, um zur Arbeit zu gehen, hin und her zu fliegen, spät nach Hause zu kommen, am Wochenende die Wunden zu lecken, um von Feiertag zu Feiertag zu leben. Schauen Sie sich jene an, die sich davon befreit haben. Was machen diese Menschen anders? Sie hatten Ideen, wie Sie aus ihren jeweiligen Hamsterrädern ausbrechen konnten. Trainieren Sie Ihren Ideen-Muskel. Zum Beispiel, indem Sie jeden Tag zehn Ideen aufschreiben. Egal, was für welche. Egal, wie gut oder schlecht sie sind, wie hilfreich oder abstrus. Den Muskel zu trainieren – das alleine zählt und wird sich bemerkbar machen.6. Nein zu Pech
Manchmal jagen wir das Glück. Manchmal haben wir es für eine Weile. Und manchmal, wenn wir einen Kuss vom Glück zu sehen glauben, verschwindet es im Regen und lässt uns alleine und enttäuscht in ihm stehen.Und wenn wir wissen, wie wir es uns erarbeitet haben, wissen wir auch, wie wir es zurückbekommen. Sagen Sie Nein zu Menschen, die Sie mit ihrem eigenen Pech runterziehen oder Sie einnehmen wollen, weil sie nicht auf Ihr Niveau kommen.Glück ist etwas, das wir uns verdienen. (tweet)
