In diesem Artikel findest du zahlreiche praktische Tipps zum Herausfinden und Nutzen deiner Stärken.
In der Artikelserie Zum Glück – kugelsichere Übungen zur Steigerung des Wohlbefindens findest du weitere praktische Übungen, wie du das tägliche Glücksgefühl und damit auch deine gesamte Zufriedenheit erhöhen kannst.
Viele dieser Übungen basieren auf der Forschung von Wissenschaftler:innen rund um Martin Seligman („Signature Strengths“) oder auch Donald Clifton (vom Gallup Institut, der den Strengthsfinder herausgebracht hat). Diese Wissenschaftler:innen haben durch zahlreiche Studien und Tests eine Gruppe von Stärken herausgefunden, die jeder von uns mehr oder weniger in sich trägt und nutzt.
Warum Stärken einsetzen? 4 wichtige Benefits wissenschaftlich erwiesen
Viele Kund:innen, mit denen ich zusammenarbeite (egal ob Einzelpersonen, Teams oder ganze Unternehmen) wissen um die Wichtigkeit des Einsatzes von Stärken.
Dennoch bleibt der tägliche Einsatz der individuellen Fähigkeiten und Stärken der Mitarbeiter:innen häufig nur ein Lippenbekenntnis.
Hier sind deshalb wissenschaftliche Erkenntnisse, die dabei helfen sollen, die Entscheidung für jeden zu erleichtern.
- Steigerung der Arbeitszufriedenheit: Allen voran führt die Nutzung deiner Stärken am Arbeitsplatz zu einer höheren Arbeitszufriedenheit. Laut einer Studie von Harzer und Ruch (2012) berichteten Mitarbeitende, die ihre Stärken im Job einsetzen, von einem höheren Grad an Zufriedenheit und Engagement beim Arbeiten.
- Verbesserung der psychischen Gesundheit: Durch das Einsetzen deiner Stärken kannst du deine psychische Gesundheit verbessern. Eine Studie von Seligman, Steen, Park und Peterson (2005) ergab, dass Menschen, die ihre Stärken nutzten, weniger depressive Symptome zeigten und ein höheres Wohlbefinden erfuhren. Depressionen zählen zu den häufigsten Krankheiten im Arbeitsleben!
- Verbesserung der Beziehungsqualität: Wenn du deine Stärken in Beziehungen einsetzt, führt dies zu einer verbesserten Beziehungsqualität. Eine Studie von Kashdan, Blalock, Young und McKnight (2018) ergab, dass Paare, die ihre Stärken gemeinsam nutzen, eine höhere Beziehungszufriedenheit und -stabilität erleben.
- Erhöhung der Lebenszufriedenheit: Die Nutzung deiner Stärken kann ebenfalls deine allgemeine Zufriedenheit steigern. Forschungsergebnisse von Proctor, Maltby und Linley (2009) zeigen, dass die Anwendung von Stärken zu einer signifikanten Verbesserung der Lebenszufriedenheit führt. Und damit natürlich auch indirekt zu einer höheren Wahrscheinlichkeit, auch bei der Arbeit ein ganz anderes Energie- und Leistungsniveau zu erreichen.
- Selbstbewusstsein erhöhen: Stärkentests helfen dir, deine einzigartigen Fähigkeiten und Qualitäten zu erkennen, wodurch du ein besseres Verständnis für deine Stärken entwickelst und dein Selbstbewusstsein steigern kannst.
- Stressbewältigung und Resilienz fördern: Mit dem Wissen und gezieltem Einsatz deiner Stärken kannst du Herausforderungen bewältigen und deine Widerstandsfähigkeit fördern.
Insgesamt bieten Stärkentests eine hervorragende Möglichkeit, deine persönlichen Stärken zu identifizieren und zu nutzen, um deine Lebensqualität, berufliche Zufriedenheit und Beziehungen zu verbessern.
Es gibt noch mindestens 15 weitere Gründe, auch speziell bei der Arbeit auf Stärken zu fokussieren. Oder mindestens 15 Wege, um Stärken bei anderen zu entdecken.
Nicht zuletzt, um mehr Sinnhaftigkeit in das eigene Leben zu bekommen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Stärken in anderen Gebieten einbringen
Ich frage mich oft mit wahrscheinlich naiver, aber ernst gemeinter Überraschung, warum nicht jeder Mensch auf der täglichen Suche nach seinen individuellen Stärken ist, um sie jeden Tag auszuleben, sich und anderen damit Freude zu bereiten und die Welt damit zu einem besseren Ort zu machen.
Zum Beispiel könnte jemand, der ein Talent für Musik hat, diese Gabe nicht nur nutzen, um Menschen durch emotionale und inspirierende Kompositionen zu erfreuen, sondern auch im Job auf eine musikalische Untermalung im Büro achten.
Oder jemand mit einer natürlichen Fähigkeit, Freunden und Familie in schwierigen Zeiten beizustehen und ihnen ein offenes Ohr zu bieten könnte auch Kolleg:innen zuzuhören und Empathie zeigen, um damit zu einer besseren Arbeitsleistung des gesamten Teams beizutragen.
Ein begabter Gärtner, der Freude an der Arbeit mit Pflanzen hat, könnte öffentliche Grünflächen gestalten, die nicht nur der Umwelt, sondern auch der Gemeinschaft zugutekommen und das Wohlbefinden der Menschen fördern. Auch im Büro sind Menschen mit diesen Fähigkeiten wertvoll!
Ein kreativer Schriftsteller, der Geschichten voller Leben und Poesie verfassen kann, mag dazu beitragen, die Fantasie von Erwachsenen anzuregen und anderen das Geschenk der Sprache näherzubringen.
Indem wir unsere individuellen Stärken jeden Tag ausleben, schaffen wir eine Welt, in der jeder seinen Beitrag dazu leistet, Freude zu bereiten, das Leben der Menschen zu bereichern und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Möglicherweise ist dies auch die Herangehensweise, die man sich als Coach bei der Arbeit mit Menschen zu Herzen nehmen kann. Wann ist jemand durch seine Stärken seine beste Version?
Stärken im Test: Strengthsfinder, Strengths Profiler (früher R2) und VIA
Stärkentests sind wertvolle Werkzeuge, um persönliche Stärken und Talente zu identifizieren und weiterzuentwickeln. Hier sind einige gute Gründe, warum du Stärkentests nutzen solltest:
- Selbstbewusstsein erhöhen: Stärkentests helfen dir, deine einzigartigen Fähigkeiten und Qualitäten zu erkennen, wodurch du ein besseres Verständnis für deine Stärken entwickelst und dein Selbstbewusstsein steigern kannst.
- Persönliche Entwicklung fördern: Durch das Identifizieren deiner Stärken kannst du gezielt an deiner persönlichen Entwicklung arbeiten und deine Fähigkeiten in verschiedenen Lebensbereichen weiterentwickeln.
- Berufliche Zufriedenheit steigern: Wenn du deine Stärken kennst, kannst du diese gezielt in deinem Berufsleben einsetzen, um eine höhere Arbeitszufriedenheit zu erreichen und deine Leistung zu verbessern.
- Verbesserung der Lebensqualität: Das Nutzen deiner Stärken kann zu einer verbesserten Lebensqualität führen, indem du deine Talente in alltäglichen Situationen anwendest und dadurch ein erfülltes und zufriedeneres Leben führst.
- Beziehungen stärken: Stärkentests können dir dabei helfen, deine Stärken in Beziehungen einzusetzen. Indem du deine Fähigkeiten und Talente in Partnerschaften, Freundschaften und Familienbeziehungen nutzt, kannst du die Qualität deiner Beziehungen verbessern.
- Stressbewältigung und Resilienz fördern: Das Wissen um deine Stärken kann dir helfen, besser mit Stress umzugehen und deine Resilienz in schwierigen Situationen zu stärken. Durch das gezielte Einsetzen deiner Stärken kannst du Herausforderungen bewältigen und deine Widerstandsfähigkeit fördern.
Insgesamt bieten Stärkentests eine hervorragende Möglichkeit, deine persönlichen Stärken zu identifizieren und zu nutzen, um deine Lebensqualität, berufliche Zufriedenheit und Beziehungen zu verbessern.
Der Strengthsfinder vom Gallup Institut, der sich eher auf den Arbeitsbereich konzentriert, ist eines dieser häufig genutzten Instrumente. Auch der Realise2 (jetzt R2 Strengths Profiler) vom CAPP Institut ist ein geniales und hilfreiches Tool, das dir viele Hinweise geben kann, was dir wichtig ist und worin du gut bist. Eine kurze Unterscheidung dieser Hilfsmittel findest du in dem Artikel 10 Fragen über Positive Psychologie (unter Punkt 9).
Im heutigen Artikel geht es jedoch um den eher privaten Bereich unseres Lebens und dessen Stärken. Und hier ist der Test von Marty Seligman und Chris Peterson mit seinen 24 universellen Stärken ein gutes und valides Messinstrument.
Pflichtprogramm: Herausfinden der eigenen Stärken
Stell dir bitte kurz vor, wie es wäre, wenn du deine größten Stärken auf einer täglichen Basis anwenden könntest. Mehr noch: Freunde, Bekannte oder völlig Fremde würden dich jedes Mal dankbar anlächeln, dir Respekt, Dankbarkeit und Wertschätzung gegenüber aufbringen, wenn du etwas zum Wohle anderer und zum eigenen Wohle getan hättest.
Das Verstehen deiner Stärken macht sie größer.
–Luc de Clapiers Vauvenargues
Lässt das nicht auch bei dir ein wohliges, warmes Gefühl in der Magengegend entstehen? Ich kenne die meisten meiner Leser:innen nicht, aber wenn ich mir vorstelle, dass du in deiner Einzigartigkeit etwas besonders gut kannst, was du einsetzen kannst, um dich und andere glücklicher zu machen, kann ich ein freudiges Grinsen nicht unterdrücken! 🙂
Eine von vielen Möglichkeiten, deine Stärken zu finden, ist der kostenlose Fragebogen der Charakterstärken (deutsch/englisch) aus und lassen sich aufgrund deiner persönlichen Einschätzung ausrechnen, worin deine größten Stärken liegen. Und so viel kann ich versprechen: es wird Überraschungen geben!
Deine Stärken einsetzen!
Wenn du deine Stärken herausgefunden hast, ist es damit aber natürlich noch nicht getan. Das wirkliche Glücksgefühl beginnt jedes Mal, wenn du deine Stärken einsetzt.
Infolgedessen habe ich hier eine Liste der VIA-Stärken aufgeführt und dazu ein paar Ideen und Impulse aufgeschrieben, wie du diese jeden Tag auf eine neue Weise einsetzen, fördern und vielleicht sogar eine Freude mit dem bereiten kannst, was dir liegt.
Die Ideen stammen sowohl aus Coachings mit Klient:innen und auch Erfahrungen mit meinen eigenen Stärken und haben sich als nützliche Startpunkte erwiesen, sich täglich mit seinen Stärken zu beschäftigen und diese zu kultivieren.
Aus dem Stärken-Bereich „Weisheit und Wissen“

- Verwandle einen unbelebten Gegenstand deiner Wahl (z.B. eine Büroklammer, einen Bindfaden, eine Gabel, etc.) mit einem zweiten Gegenstand zu etwas Sinnvollem, das dir oder jemand anderen Freude bereitet.
- Überlege dir zwei Lösungen zu einem Problem und präsentiere diese pantomimisch der lösungssuchenden Person.
2) Neugier
- Kaufe – für 30 Tage – unterschiedliche Dinge und nichts dir längst Bekanntes.
- Frage jemanden nach seinem bisherigen Highlight des Tages.
3) Urteilsvermögen
- Nimm bei dem Streit mit jemandem dessen Standpunkt ein und behalte einen Blick für die Möglichkeiten. Übrigens: aus dessen Sicht zu argumentieren wird ihm ebenfalls zeigen, dass du ihn verstehen willst und könnte obendrein seine Offenheit steigern.
- Stelle jemandem zwei klärende Fragen, der eine andere Lebenseinstellung hat als du (z.B. einem Veganer, CDU-Wähler, Workaholic, Feuerspucker, Verheirateten, etc.).
4) Liebe zum Lernen
- Lies eine Autobiographie eines bekannten Menschen und lerne aus dessen Fehlern und Erfolgen oder lass dich inspirieren.
- Denke an dein Lieblingsthema. Geh zu Google Scholar und schau nach, welche Experimente darüber bereits existieren und welch interessante Dinge du noch nicht darüber kennst.
5) Weitsicht
- Nimm – bezüglich einer deiner Sorgen – die Perspektive deines 80-jährigen Ichs ein und beobachte aus dieser Sicht, wie schwer diese Sorge von dort noch wiegt.
- Überlege, welches weise Zitat dir so am Herzen liegt, dass du danach leben könntest. Überlege dir eine Sache, mit der du schon heute ein wenig näher im Einklang mit diesem Zitat leben kannst.
Aus dem Stärken-Bereich „Mut“
6) Tapferkeit
- Sag zu jemandem einfach einmal Nein.
- Schwimm bei einer Gelegenheit gegen den Strom. Trau dich, etwas laut auszusprechen, das du sonst für dich behalten würdest (z.B. könntest du eine Frage stellen, die dir „dumm“ vorkommt).
7) Ausdauer
- Hake eine Aufgabe am Vormittag ab und erfreu dich an dem Gefühl, etwas zu Ende gebracht zu haben.
- Setz dir ein neues mittelfristiges Ziel (z.B. 6 Monate), liste zwei potentielle Hindernisse auf und die Wege, wie du diese umgehen kannst.

- Schreib 1 Sache auf, bei der du dich selbst noch belügst und finde heraus, warum.
- Räum die „halbe Wahrheit“ bei jemandem aus, dem du ehrlich gegenüber sein willst und der es verdient hat.
9) Tatendrang
- Geh in eine Buchhandlung, blättere zwei, drei Reiseguides durch und entscheide dich für deinen nächsten Urlaub! Wenn du willst, plane bereits die ersten Schritte!
- Zeig deine Energie durch ein farbenfrohes Outfit – Ringelsocken wären ein Anfang. 🙂
Aus dem Bereich der „Menschlichkeit“
10) Liebesfähigkeit
- Nimm jemanden, den du sehr magst und nicht oft drückst, in den Arm.
- Teile jemandem mit, welche Stärke du in ihm siehst und wie du diese in und bei ihm schätzt.
11) Freundlichkeit
- Überrasche jemanden mit einem zufälligen Akt der Freundlichkeit.
- Lächle bei deinem nächsten „Danke“ dein Gegenüber breit an!
12) Soziale Kompetenz
- Frag jemanden, mit dem du normalerweise selten sprichst, nach seinem Tag. Vielleicht jemanden, der etwas traurig aussieht. Letztlich sogar die dann wahrscheinlich überraschte Frau hinter der Käsetheke (aber besser nicht, wenn der Laden voll ist).
- Sprich deine Wahrnehmung gegenüber jemandem aus, bei dem du Frustration, Enttäuschung, Nervosität oder auch Freude feststellst. Damit teilst du nicht nur dich mit, sondern auch das Gefühl mit dem Gegenüber.
Aus dem Bereich der „Gerechtigkeit“
13) Teamfähigkeit
- Pack bei etwas mit an: z.B. beim Abwasch, beim Tragen vom Einkauf, beim Kochen. Gemeinsam macht es mehr Spaß und stärkt den Zusammenhalt.
- Bring eine vergangene gemeinsame Aktion noch einmal auf und teile diese mit den/dem Beteiligten.
14) Fairness
- Bind jemanden in ein Gespräch mit ein, der sonst eher ausgeschlossen und still ist.
- Hilf jemandem, der benachteiligt ist. Egal ob Mensch oder Tier.
15) Führungsvermögen
- Hilf jemandem bei der Entdeckung und Anwendung seiner/ihrer Stärken (vielleicht sogar durch diese Liste und die enthaltenen Vorschläge).
- Bilde eine Gruppe für etwas, an das du glaubst und das du unterstützen möchtest. Kinder in Not, deinen lokalen Bäcker, eine (weniger) anonyme Lachgruppe. 🙂
Aus dem Bereich „Mäßigung“
16) Vergebensbereitschaft
- Lass los bei einer vergangenen Enttäuschung durch jemand anderen. Zum Beispiel durch einen vergebenden Brief.
- Erlaube dir, Fehler zu machen. Und wenn es nur an einem Tag in der Woche ist (den „Fehlerteufel-Tag“).
17) Bescheidenheit
- Nimm dich bei einer Konversation, bei der du normalerweise hohe Redeanteile hast, etwas zurück und frag ein paar mehr offene Fragen.
- Sei ein stiller Genießer und überlasse den Ruhm gerne einem anderen.
18) Besonnenheit
- Nimm dir bei einer größeren oder kostspieligeren Entscheidung eine Nacht Schlaf, bevor du sie triffst.
- Besinn dich auf eine Aktion in deinem Leben, bei der du extrem gelassen und ruhig warst und überlege, was das begünstigt hat.
19) Selbstregulation
- Wenn du das nächste Mal die rote Ampel verfluchst oder anderweitig angespannt bist, nimm drei tiefe Atemzüge und konzentriere dich alleine darauf.
- Bist du ärgerlich auf jemanden? Überlege, was der wahre Grund dafür ist und ob dein Gegenüber etwas dafür kann. In jedem Fall ist tiefes Atmen auch hier wirkungsvoll.
Aus dem Bereich „Transzendenz“
20) Sinn für das Schöne
- Mach einen Spaziergang in der Natur. Bleib stehen und schau dich um. Welche erstaunlichen Dinge siehst du?
- Schau dir einen für deinen Geschmack schönen Menschen an. Warum ist er in deinen Augen schön oder ästhetisch?
21) Dankbarkeit
- Bedank dich bei jemanden auf eine von zahlreichen Arten.
- Mach das 30 Tage lang, um so richtig in Fahrt zu kommen und animiere noch eine weitere Person! 🙂
22) Hoffnung
- Denk an ein Problem, mit dem du gerade kämpfst und schreib drei optimistische, realistische Gedanken dazu auf.
- Frag dich bei einer Sorge, die du hast, wie wahrscheinlich das schlimmst anzunehmende Szenario ist, das eintreten könnte. In den meisten Fällen ist die Wahrscheinlichkeit eher gering. Und das wird dir Hoffnung geben.
23) Humor
- Schau ein witziges Video auf youtube und teile es mit jemandem, den du magst.
- Mach etwas Spontanes, Witziges. Etwas, das du als Kind auch schon gerne getan hast.
24) Spiritualität
- Lies über eine Religion oder Glaubensrichtung und denk dich für einen Moment in sie hinein. Gibt es Ähnlichkeiten zu dem, an das du glaubst?
- Spüre in dich hinein. Nimm diesen Augenblick wahr. Achtsamkeit ist nichts anderes als liebevolle Zuneigung zum Jetzt.
Diese Liste ist nur der Anfang von vielen Möglichkeiten, deine Stärke auszuüben, sie täglich zu trainieren und damit Gutes zu tun.
Und denk daran: Je häufiger du deine ohnehin starken Seiten nutzt und anwendest, desto leichter werden sie dir fallen, desto häufiger wirst du sie einsetzen können und desto schneller werden dir weitere Möglichkeiten der Anwendung in den Sinn kommen.
Hast du den Stärkentest bereits gemacht? Welches sind deine Stärken? Und hast du schon eine Idee, wie du sie im Alltag (noch besser) einsetzen kannst?
Hast du ein Team und bisher noch keine Möglichkeit genutzt, an das große Potential deiner Leute zu kommen? Dann überlege doch mal, einen Stärkenworkshop zu gestalten oder dir mit Stärkenkarten den nächsten Teamtag zu versüßen (oder die vielen Übungen auf der Seite auch ohne Karten zu nutzen).
Du kannst auch bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen auf stärkenfokussierte Fragen im Vorstellungsgespräch zurückgreifen und damit bei den Bewerber:innen schon von Anfang an einen positiven Eindruck gewinnen und vor allem hinterlassen.
Foto: Fotolia und sxc
Literatur
Diener, E., Oishi, S. & Lucas, R.E (2009). Subjective Well-Being: The Science of Happiness and Life Satisfaction. In C.R. Snyder & S.J. Lopez (Eds.), Oxford Handbook of Positive Psychology (pp. 187-194). New York: Oxford University Press.
Kashdan, T. B., Blalock, D. V., Young, K. C., & McKnight, P. E. (2018). Personality strengths in romantic relationships: Measuring perceptions of benefits and costs and their impact on personal and relational well-being. Psychological Assessment, 30(2), 241-258. https://doi.org/10.1037/pas0000465
Niemiec, R. M., & Wedding, D. (2008). Positive psychology at the movies: Using films to build virtues and character strengths. Cambridge, MA: Hogrefe.
Peterson, C., & Seligman, M. E. P. (2004). Character strengths and virtues: A handbook and classification. New York: Oxford University Press and Washington, D.C.: American Psychological Association.
Proctor, C., Maltby, J., & Linley, P. A. (2009). Strengths use as a predictor of well-being and health-related quality of life. Journal of Happiness Studies, 10(1), 25-41. https://doi.org/10.1007/s10902-007-9067-8
Seligman, M. E., Steen, T. A., Park, N., & Peterson, C. (2005). Positive psychology progress: Empirical validation of interventions. American Psychologist, 60(5), 410-421. https://doi.org/10.1037/0003-066X.60.5.410

